Betriebsvarianten
Der MultiPlus-II bietet viele Betriebsvarianten und ist in der Lage, Lösungen für eine Vielzahl von Benutzeranforderungen bereitzustellen. Hier sind die gängigsten Betriebsmodi zur Veranschaulichung aufgeführt:
1. Grundinstallation der MultiPlus-II-Einheit mit externem digitalem Multifunktionspanel (optional). Geeignet für Systeme, bei denen das Netz nicht immer verfügbar ist (typisch Wohnmobile, Boote), UPS-Modus. Verbraucher an AC out-1 werden sowohl aus dem Netz (vorrangig) als auch aus der Batterie versorgt. Verbraucher an AC-OUT2 werden nur aus dem Netz versorgt und bei Netzausfall nicht gespeist.
2. Grundinstallation der MultiPlus-II-Einheit mit digitalem Multifunktionspanel (optional). Geeignet für Systeme, bei denen das Netz nicht immer verfügbar ist (typisch Wohnmobile, Boote). UPS-Modus. Verbraucher an AC out-1 werden sowohl aus dem Netz (vorrangig) als auch aus der Batterie versorgt. Verwendung eines Stromsensors bei AC-OUT2, der außerhalb des MultiPlus-II liegt. Verbraucher an AC out-2 werden vorrangig aus dem Netz versorgt, bei möglicher Überschreitung des AC-Eingangsstroms auch aus der Batterie. Bei Netzausfall werden sie nicht versorgt.
3. Konzept eines hybriden Solarsystems ESS (Energy Storage System) – DC-Coupling mit MPPT-Solarregler. Verbraucher an AC out-1 werden vorrangig aus Photovoltaik und/oder Batterie gespeist, bei Energiemangel oder Überlastung des Wechselrichters auch aus dem Netz. Bei Netzausfall werden sie aus Photovoltaik und/oder Batterie versorgt (falls Energie verfügbar ist und der Wechselrichter nicht überlastet ist). Verbraucher an AC-OUT2 werden ebenfalls vorrangig aus Photovoltaik und/oder Batterie gespeist, bei Energiemangel oder Überlastung des Wechselrichters auch aus dem Netz. Bei Netzausfall werden diese Verbraucher nicht versorgt (nicht gesicherte Verbraucher). Die Photovoltaik erzeugt auch bei Netzausfall Energie.
4. Konzept eines hybriden Solarsystems ESS (Energy Storage System) – DC-Coupling mit MPPT-Solarregler, wobei nicht gesicherte Verbraucher außerhalb des MultiPlus-II angeschlossen sind und ein Stromsensor verwendet wird. System ähnlich dem vorherigen, jedoch mit dem Unterschied, dass nicht gesicherte Verbraucher nicht am AC-Ausgang, sondern am AC-Eingang angeschlossen sind. Es wird ein Stromsensor (Messbereich 0–35) verwendet. Verbraucher an AC out-1 werden vorrangig aus Photovoltaik und/oder Batterie gespeist, bei Energiemangel oder Überlastung des Wechselrichters auch aus dem Netz. Bei Netzausfall werden sie aus Photovoltaik und/oder Batterie versorgt (falls Energie verfügbar ist und der Wechselrichter nicht überlastet ist). Verbraucher an AC-OUT2 werden ebenfalls vorrangig aus Photovoltaik und/oder Batterie (über den AC-Eingang) gespeist, bei Energiemangel oder Überlastung des Wechselrichters auch aus dem Netz. Bei Netzausfall werden diese Verbraucher nicht versorgt (nicht gesicherte Verbraucher). Die Photovoltaik erzeugt auch bei Netzausfall Energie.
5. Konzept eines hybriden Solarsystems ESS (Energy Storage System) – AC-Coupling mit Netzwechselrichter am AC-OUT1 (nur Wechselrichter der Marke Fronius). Verbraucher an AC out-1 werden vorrangig aus Photovoltaik und/oder Batterie gespeist, bei Energiemangel oder Überlastung des Wechselrichters auch aus dem Netz. Bei Netzausfall werden sie aus Photovoltaik und/oder Batterie versorgt (falls Energie verfügbar ist und der Wechselrichter nicht überlastet ist). Verbraucher an AC-OUT2 werden ebenfalls vorrangig aus Photovoltaik und/oder Batterie gespeist, bei Energiemangel oder Überlastung des Wechselrichters auch aus dem Netz. Bei Netzausfall werden diese Verbraucher nicht versorgt (nicht gesicherte Verbraucher). Die Photovoltaik erzeugt auch bei Netzausfall Energie. Der MultiPlus-II kann die Batterie über den AC-Ausgang mit Photovoltaik laden und bei Bedarf (geringer Verbrauch, volle Batterie) die Leistung des Netzwechselrichters frequenz- oder datenbasiert regeln.
6. Konzept eines hybriden Solarsystems ESS (Energy Storage System) – AC-Coupling mit Netzwechselrichter am AC-OUT1 (nur Wechselrichter der Marke Fronius), wobei nicht gesicherte Verbraucher außerhalb des MultiPlus-II angeschlossen sind und ein Stromsensor verwendet wird. System ähnlich dem vorherigen, jedoch mit dem Unterschied, dass nicht gesicherte Verbraucher nicht am AC-Ausgang, sondern am AC-Eingang angeschlossen sind. Es wird ein Stromsensor (Messbereich 0–35) verwendet. Verbraucher an AC out-1 werden vorrangig aus Photovoltaik und/oder Batterie gespeist, bei Energiemangel oder Überlastung des Wechselrichters auch aus dem Netz. Bei Netzausfall werden sie aus Photovoltaik und/oder Batterie versorgt (falls Energie verfügbar ist und der Wechselrichter nicht überlastet ist). Verbraucher an AC-OUT2 werden ebenfalls vorrangig aus Photovoltaik und/oder Batterie (über den AC-Eingang) gespeist, bei Energiemangel oder Überlastung des Wechselrichters auch aus dem Netz. Bei Netzausfall werden diese Verbraucher nicht versorgt (nicht gesicherte Verbraucher). Die Photovoltaik erzeugt auch bei Netzausfall Energie. Der MultiPlus-II kann die Batterie über den AC-Ausgang mit Photovoltaik laden und bei Bedarf (geringer Verbrauch, volle Batterie) die Leistung des Netzwechselrichters frequenz- oder datenbasiert regeln.
7. Möglich ist auch das Konzept mit Platzierung des Netzwechselrichters am AC-Eingang. Ebenso ist eine parallele Topologie möglich, d. h. der MultiPlus-II ist nur über den AC-Eingang mit Netz und Verbrauchern verbunden (AC-Ausgänge ungenutzt). Energiebezug aus dem Netz und/oder Solarenergie zum Laden der Batterie.